Videoproduktion

Was brauche ich dafür?

Im Experteninterview: Noah Luca (von Noah Luca Studios) und Frank Martin (Aufnahmeleiter beim deutschen Fernsehen), Text: Renate Jantschitsch, Matea Acimovic, Korrektorat: Dr. Karin Gilmore, Art Direction: Lisa Taurer, Videoschnitt Support: Stefan Schmidt

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Da wir im Zuge unserer Arbeit nicht nur mit Handy und Selfistick Videointerviews machen, sondern natürlich auch professionelle Videos produzieren, haben wir uns zu diesem Thema mit Noah und Frank unterhalten und dabei wieder viel Interessantes erfahren. 

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Schritt für Schritt zum richtigen Schnitt

Jeder kennt es, jeder nutzt es: das Smartphone mit seinen zahllosen Möglichkeiten. Besonders interessant ist diese kleine Linse, mit der wir es heute ohne großes Equipment schaffen, superscharfe Fotos zu generieren oder auch HD-Videos zu drehen. Wir haben uns für unsere Beiträge bewusst entschieden, ohne viel Tamtam mit einem Selfiestick und einem Smartphone gewappnet immer einsatzbereit zu sein, wenn wir interessante Menschen treffen und uns mit ihnen unterhalten wollen.

Wenn Ihr bereits eine Vision habt, wie Ihr Euer Unternehmen präsentieren wollt, seid Ihr schon auf einem guten Weg. Um auf konkrete Ideen zu kommen, gibt es aber viele Hilfsmittel. Am besten funktionieren Kreativitätstechniken mit einem Team. Seid Ihr allein, ladet Euch Freunde oder Familie dazu ein. Oft hilft es dabei, wenn die Personen sehr unterschiedlich sind, da man dadurch auf Ideen kommt, an die man gar nicht gedacht hätte. Wir werden Euch in einem anderen Beitrag einige spannende Kreativitätstechniken vorstellen, die Ihr dann ausprobieren könnt.

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Wenn Ihr Euch vorher Gedanken macht zu Eurem Video und diese auch sehr genau formuliert und mit Beispielvideos unterstützt, erspart Ihr dem Filmteam langes Überlegen und Recherchieren und Verstehen und das bedeutet weniger Stunden, weniger zahlen, mehr Spaß, Eure kreativen Ideen auch wirklich umzusetzen und schöne Filme zu produzieren.

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Selbst gemacht oder doch von Profis?

Wo kann man sparen und wo sollte man sich Hilfe holen?

Mit dem heutigen Stand der Technik fällt es Unternehmen immer leichter, viele Dinge selbst in die Hand zu nehmen, was viel Zeit und daher Kosten spart. Eigentlich! Oft wird der Zeitaufwand für DIY unterschätzt, denn vergesst bitte nicht: Ihr konzentriert Euch in diesem Zeitraum nicht auf Eure Kernkompetenz und verliert dadurch Zeit, in der Ihr eigentlich Euer Einkommen verdient. Ebenso werden viele Punkte vergessen, die sich am Ende schwieriger gestalten, als man glaubt, und sehr viel Zeit in Anspruch nehmen, um im Internet nach Lösungen dafür zu suchen.

Eine gute Variante ist daher eine Kombination aus Planung und detaillierter Vorbereitung von Eurer Seite in Zusammenarbeit mit professionellen Filmproduktionsfirmen, die Euch den Dreh, Schnitt und je nach Vereinbarung noch andere Bereiche abnehmen. Die Planung und Konzeption eines Videos erwirken Wort passt nicht den größten Zeitaufwand. Deshalb macht Euch vorher Gedanken dazu, wo die Reise hingehen soll, sammelt Ausschnitte von YouTube-Videos, die Euch gefallen, schreibt Texte vor, die Ihr in Eurem Video erzählen möchtet, und überlegt Euch, welche Personen, Locations, Produkte Ihr zeigen wollt

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Worauf muss man achten? 

Beim Drehbuchschreiben geht es darum, die Handlung, die Dialoge/Monologe und den dramaturgischen Spannungsbogen des Films vorab auf Papier zu bringen. Wie schon in dem Interview oben mehrfach angesprochen sind die Idee und Vorbereitung der Grundstein, schneller und günstiger produzieren zu können. Setzt Euch hierbei auch klare Ziele, die Ihr mit Eurem Video/Film erreichen möchtet. Greift hierbei zum Beispiel auch auf interessante Charaktere in Eurer Firma zurück und gebt ihnen kleine Rollen. Dadurch fühlen sie sich noch mehr als Teil der Firma und teilen Euer Video auch in Netzwerken. Beachtet bei Eurem Drehbuch auch immer den roten Faden und orientiert Euch hierbei immer an Eurem Hauptziel.

Wie so ein Drehbuch aussieht, erzählt Euch Frank Martin im Video.

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Wie ihr Zeit sparen könnt?

Abspann! Das Projekt ist geglückt und kann endlich live gehen. Deshalb vergesst nicht, Euren Film auch selbst zu verbreiten – auf Eurer Website, über Social-Media-Kanäle, auf YouTube, etc. – und erzählt es allen Euren Kunden und Freunden.

Ein Imagevideo braucht auch kein Einzelgänger zu werden. Es zahlt sich aus, immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben. Vielleicht macht Ihr auch eine kleine, spannende Miniserie daraus.